Eine Schwangerschaft ist eine besondere Lebensphase – geprägt von Vorfreude, Veränderungen, aber auch von Fragen und Unsicherheiten. In unserer Frauenarztpraxis mit Schwerpunkt Schwangerschaftsbetreuung und Pränataldiagnostik in Hamburg begleiten wir Sie vom positiven Schwangerschaftstest bis zur Geburt einfühlsam, kompetent und auf dem neuesten Stand der Medizin.
Unser Ziel ist es, Ihnen Sicherheit zu geben und eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen, in der Sie sich medizinisch und menschlich gut aufgehoben fühlen.
Wir bieten Ihnen eine ganzheitliche und individuelle Schwangerschaftsvorsorge gemäß Mutterschafts-Richtlinien. Dabei begleiten wir sowohl unkomplizierte Schwangerschaften als auch Risiko- und Hochrisikoschwangerschaften.
Dank unserer umfangreichen Ultraschallqualifikationen, moderner Medizintechnik und langjähriger Erfahrung in der pränatalen Diagnostik können wir eine hochwertige und sichere Betreuung gewährleisten.
Erstuntersuchung und ausführliche Anamnese
Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen gemäß Mutterschafts-Richtlinien
Ultraschalluntersuchungen inkl. Feindiagnostik und Doppler
CTG-Kontrollen (Herzton- und Wehenmessung)
Beratung zu Ernährung, Lebensstil, Reisen, Impfungen und Schwangerschaftsbeschwerden
Durchführung aller erforderlichen Laboruntersuchungen
Erweiterte Labordiagnostik bei speziellen Fragestellungen
Individuelle Betreuung bei Risiko- und Hochrisikoschwangerschaften
Beratung zur Wahl der Geburtsklinik, Hebamme und zum Stillen
Jede Schwangerschaft ist einzigartig. Deshalb nehmen wir uns Zeit für persönliche Gespräche und gehen auf Ihre individuellen Bedürfnisse ein. Gemeinsam möchten wir dazu beitragen, dass Sie Ihre Schwangerschaft möglichst entspannt, informiert und gesund erleben.
Im Rahmen der Schwangerschaftsvorsorge werden regelmäßig medizinische Untersuchungen durchgeführt, um die Gesundheit von Mutter und Kind zu überwachen.
Ein erhöhter Blutdruck kann Risiken für Mutter und Kind darstellen und ein Hinweis auf eine Präeklampsie (Schwangerschaftsvergiftung) sein. Regelmäßige Kontrollen sind daher essenziell.
Der Urin wird auf Eiweiß, Zucker und Zeichen einer Infektion untersucht. So können unter anderem Schwangerschaftsdiabetes, Nierenerkrankungen oder Harnwegsinfekte frühzeitig erkannt werden.
Eine angemessene Gewichtszunahme ist wichtig für einen gesunden Schwangerschaftsverlauf. Abweichungen können frühzeitig erkannt und besprochen werden.
Ab der 28. Schwangerschaftswoche erfolgt bei entsprechender Indikation die CTG-Überwachung zur Beurteilung der kindlichen Herzfrequenz und eventueller Wehentätigkeit.
Zwischen der 24. und 28. SSW wird ein oraler Glukosetoleranztest (oGTT) angeboten. Bei bestätigtem Gestationsdiabetes begleiten wir Sie engmaschig in Zusammenarbeit mit Diabetologen.
Regelmäßige Kontrollen des Blutbildes ermöglichen das frühzeitige Erkennen einer Blutarmut. Zudem werden zu Beginn der Schwangerschaft die Schilddrüsenwerte bestimmt.
Bei Rhesus-negativen Schwangeren erfolgt eine gezielte Betreuung inklusive Rhesus-Prophylaxe zum Schutz des Kindes.
Untersuchungen auf Syphilis, Chlamydien, Hepatitis B, HIV sowie Röteln-Immunstatus und irreguläre Antikörper gehören zur regulären Vorsorge.
Regelmäßige Ultraschallkontrollen zur Beurteilung von Wachstum, Organentwicklung, Lage und Durchblutung des Kindes.
Der NIPT ist ein Bluttest ab der 10.–12. SSW zur Erkennung bestimmter Chromosomenstörungen anhand kindlicher DNA im mütterlichen Blut.
Untersucht werden u. a.:
Trisomie 21 (Down-Syndrom) – ca. 99 % Sensitivität
Trisomie 18 (Edwards-Syndrom) – ca. 97–99 %
Trisomie 13 (Pätau-Syndrom) – ca. 90–95 %
Geschlechtschromosomen
Der NIPT ist ein Screeningtest. Auffällige Ergebnisse müssen weiter abgeklärt werden. Die Kosten werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen.
Das Ersttrimester-Screening kombiniert hochauflösenden Ultraschall und Blutuntersuchungen zur individuellen Risikoabschätzung für Chromosomenstörungen und frühe Fehlbildungen.
Nackentransparenz
Nasenbein
Herzfrequenz
Doppleruntersuchungen
Kopf-Steiß-Länge
Beurteilung von Organen und Extremitäten
PAPP-A
freies ß-hCG
Aus diesen Parametern wird ein individuelles Risiko berechnet und eine fundierte Entscheidungsgrundlage geschaffen.
Die Präeklampsie betrifft etwa 2–5 % aller Schwangeren und kann schwerwiegende Folgen haben. Das Screening erfolgt nach dem FMF-Algorithmus und umfasst:
Blutdruckmessung
Doppler-Ultraschall
Laborparameter (PAPP-A, PlGF)
Erfassung individueller Risikofaktoren
Bei erhöhtem Risiko kann frühzeitig eine vorbeugende Therapie mit ASS eingeleitet werden.
Die intrahepatische Schwangerschaftscholestase ist eine seltene Lebererkrankung, die meist im dritten Trimester auftritt. Typische Symptome sind Juckreiz und erhöhte Gallensäuren. Eine frühzeitige Diagnose ermöglicht eine engmaschige Überwachung und gezielte Therapie.
Eine Erstinfektion in der Schwangerschaft kann schwerwiegende Folgen für das Kind haben. Durch Bluttests kann das individuelle Risiko eingeschätzt und ggf. behandelt werden.
CMV ist eine häufige Virusinfektion, die meist symptomlos verläuft. Eine Testung zu Beginn der Schwangerschaft ist sinnvoll, insbesondere bei fehlendem Immunschutz.
Zwischen der 35. und 37. SSW wird ein Abstrich auf Streptokokken der Gruppe B empfohlen. Bei positivem Befund erfolgt unter der Geburt eine antibiotische Prophylaxe zum Schutz des Neugeborenen.
Wir begleiten Sie kompetent, individuell und auf dem neuesten Stand der pränatalen Medizin durch Ihre Schwangerschaft.
Vereinbaren Sie gerne einen Termin in unserer Schwerpunktpraxis für Schwangerschaftsbetreuung und Pränataldiagnostik in Hamburg.